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|  | FORUM SOZIALE DEMOKRATIE
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Podiumsdiskussion der Gladbecker SPD zum Thema „Senioren in Gladbeck“
Am vergangenen 07. August 2008 fand in den Räumen des SPD-Stadtverbandes Gladbeck das vierte „Forum Soziale Demokratie“ statt. Thema des Abends war: „Eine Stadt zum Wohlfühlen – Senioren in Gladbeck“.
In seiner Begrüßung wies Stadtverbandsvorsitzender Michael Schwark auf die Risiken und Chancen einer älter werdenden Gesellschaft hin. Neben der Notwendigkeit der Entwicklung von Lösungen zur möglichen Pflegebedürftigkeit älterer Menschen wies Schwark auch auf die großen Chancen in der Seniorenwirtschaft hin. „Hier können viele zukunftsorientierte Arbeitsplätze entstehen.“ so Schwark. „Außerdem ist in einer immer flexibler werdenden Gesellschaft die Erfahrung und das Wissen unserer Senioren dringend Notwendig.“
Bürgermeister Ulrich Roland zeigte Erfolge der Seniorenpolitik in Gladbeck auf. „Wir haben neue Wohnprojekte für ältere Menschen geschaffen. Mit dem Bewegungspark in Rentfort haben wir den Einstieg in die Bereitstellung von Sportmöglichkeiten für Senioren gemacht. Hier wird in den nächsten Jahren viel zu tun sein. Gladbeck ist nicht nur eine familienfreundliche sondern auch eine seniorenfreundliche, ja eine generationenfreundliche Stadt.“
Der Leiter der Seniorenberatungsstelle Bodo Dehmel erläuterte in seinem Einstiegsreferat die Situation von älteren Menschen in Gladbeck. „Vor Allem wollen die Menschen in Gladbeck alt werden. In Gladbeck leben bereits heute etwa 20.000 Menschen über 60. Am liebsten wollen die Menschen in ihrer jetzigen Wohnung bleiben. Daher werden als dringendste Probleme der Senioren immer wieder die Schaffung von Barrierefreiheit in den jetzigen Wohnungen genannt.“ Bodo Dehmel wies auch auf die Notwendigkeit der nachbarschaftlichen Unterstützung hin. Es sei sehr wichtig, dass ältere Menschen in ihrem Umfeld Kontakt zu Nachbarn haben. „Wenn der Nachbar ein Auge darauf hat, ob er jemanden schon lange nicht mehr gesehen hat, ob die Post einige Tage im Brifkasten verbleibt, sind wir schon einen ganzen Schritt weiter.“
In der Anschließenden Podiumdiskussion stellten sich neben Bodo Dehmel auch der Vorsitzende des Seniorenbeirates Rolf Kauls, der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Michael R. Hübner sowie die Vorsitzende der AG60+ des SPD-Stadtverbandes Gerda Fuhrmann-Hartmann den Fragen der Anwesenden über 50 Seniorinnen und Senioren. Hübner wies auf die enorme Wichtigkeit der Entwicklung von Pflegestützpunkten hin. Er beschrieb auch die Situation in den europäischen Nachbarländern, in denen jeder Mensch ein staatlich garantiertes Recht auf Pflege hat. Rolf Kauls ging noch einmal auf die Wichtigkeit der Schaffung von barrierefreien Wohnraum hin. Gerda Fuhrmann-Hartmann bestätigte eine gute politische Akzentuierung der Probleme von Senioren durch Bürgermeister Ulrich Roland und durch die SPD. „Wir fühlen uns wohl in Gladbeck. Es gibt kaum Städte, in denen es so viele Angebote für Senioren gibt wie hier.“
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