|
|  | SPD GLADBECK
 |  | | Michael Groschek in Gladbeck
|  |
|  |  | | Michael Groschek und Jens Bennarend
|  |
|  |  | | Michael Groschek bekommt ein Geschenk des SPD Stadtverbands überreicht
|  |
|  |  | | Besucher der Veranstalung
|  |
|  |  | | |  |  | Der SPD-Generalsekretär stattete Gladbeck eine Visite ab - auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA).
Den „phantastischen Ersatz für die verhinderte SPD-NRW-Landeschefin, Hannelore Kraft, unseren Generalsekretär Mike Groschek” begrüßte der neue SPD-Vorsitzende Jens Bennarend beim Informationsabend der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im Neubau des Berufskollegs.
Reiner Gotsche (AfA) übte Kritik an fehlender Chancengleichheit und an der gegenwärtigen Lohnpolitik und fragte: „Wieviel Sozialstaat müssen wir uns leisten?” Er bekam Beifall für seine Forderung, angesichts steigender Welt-Energiepreise müsse man sich „im Energieland NRW für den Erhalt des Bergbaus nach 2018 einsetzen”.
In seinem Grußwort sagte Bürgermeister Ulrich Roland (SPD), nach den dramatischen Ereignissen in Berlin müsse in der SPD jetzt wieder konstruktiv gearbeitet werden. Roland registrierte „gesunkene Arbeitslosenzahlen”, forderte eine stetige Qualifizierung von Jugendlichen und Erwerbslosen und fasste dies unter dem Motto „Wir wollen eine soziale Stadt bleiben!” zusammen.
Groschek ging in seiner kämpferischen Rede auch auf die Ereignisse in Berlin ein, meinte, die Partei verdanke Kurt Beck viel: „Er hat sich in die Pflicht nehmen lassen und der Partei aus der Patsche geholfen!” Nun gelte es, die Forderungen des Hamburger Parteitages umzusetzen, damit aus der Reform 2010 „Fortschritt für alle” werde. „Steinmeier muss Kanzler werden!”, forderte Groschek. „Gerade, weil uns auch außenpolitisch der Wind ins Gesicht bläst, besitzt nur er die friedenspolitische Behutsamkeit, auf die wir uns verlassen können.”
In der Arbeits- und Sozialpolitik kritisierte Groschek die noch immer zu hohen Arbeitslosenzahlen, die zu niedrigen Reallöhne: „Ohne einen Mindestlohn geht es nicht!” Die Zeit- und Leiharbeit sei „der größte Sozialmissbrauch”, die Jugend habe ein Recht auf Ausbildung und die Rente mit 67 müsse überdacht werden. Groschek sprach sich für die Gemeinschaftsschule, die Überprüfung der Sozialcharta beim LEG-Verkauf und gegen die Privatisierung der Sparkassen aus. Groschek geißelte zudem den „Wahlbetrug der schwarz-gelben Landesregierung”, man werde den „selbst ernannten Arbeiterführer Rüttgers” aber bald stellen.
(Quelle WAZ Lokalteil Gladbeck)
|
 |  |
|  |         |  |