19. Mai 2012
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INFRASTRUKTUR
Ausbau der B 224 zur Stadtautobahn A 52

Quelle Stadt Gladbeck Trassenführung der B224
Quelle Stadt Gladbeck: Geplante Trasse der A52
Quelle Stadt Gladbeck: Geplantes Autobahnkreuz A2/A52
Quelle Stadt Gladbeck: Geplantes Autobahnkreuz A2/A52
Quelle Stadt Gladbeck: Galerieausbau
Quelle Stadt Gladbeck: Galerieausbau
Sie finden hier Folgende Informationen
  • Auszug aus der Januar Ausgabe der Bürgerinfozeitung
  • Kommentar der SPD Gladbeck
  • Info der Stadt Gladbeck zur Trassenplanung
  • Info der Stadt Gladbeck zum geplanten Autobahnkreuz A2/A52
  • Info der Stadt Gladbeck zur innerstädtischen Galerieführung der A52

    Auf diesen Plänen wird gezeigt, wie eine Galerielösung im Querschnitt aussehen könnte. Während zurzeit auf der nur ca. 17 Meter breiten B224 sowohl der Stadtverkehr als auch der überörtliche Verkehr gemeinsam geführt werden, würde künftig der überörtliche Verkehr auf einer ca. 34 Meter breiten Autobahn, der innerstädtische Verkehr darüber auf der Galerie geführt werden können. Dadurch ergeben sich auch zusätzliche Verknüpfungsmöglichkeiten mit den bestehenden Gladbecker Stadtstraßen.


  • Januar Ausgabe der SPD Bürgerinfozeitung Gladbeck, zum B 224 Ausbau zur A 52

    Nein ein Baubeginn steht noch lange aus, in diesem Jahrzehnt wird es auch unserer Sicht nicht mehr dazu kommen. Auch die Planung steckt noch in den Kinderschuhen.

    Immerhin hat aber Landesverkehrsminister Oliver Wittke(CDU) anscheinend seinen langjährigen Widerstand gegen einen stadtverträglichen Ausbau der Autobahn A 52 im Gladbecker Stadtgebiet aufgegeben. Unverständlicherweise stand Wittke seit Jahren auf der Ausbaubremse , in dem er die berechtigten Forderungen des Planungsausschusses und des Rates der Stadt Gladbeck ignorierte und stattdessen für einen offenen Ausbau der Autobahn mitten durch Gladbeck kämpfte.

    Zur Erinnerung noch einmal die wesentlichsten Forderungen der Stadt Gladbeck:

  • Tunnelführung der B224/A 52 zwischen den Stadtteilen Stadtmitte und Butendorf
  • Schallschutz für die Freizeit- und Sportanlagen Wittringen

    In diesem Zusammenhang Klärungen des Autobahnkreuz A52/A 2 auf seine Umgebung, künftige Anbindung des Gewerbeparks Brauck zur Sicherung der Arbeitsplätze.

    Hierzu kommen muss die Klärung der Verkehrsbeziehungen während der 5-7 jährigen Ausbauzeit.

    Hieran wird deutlich, dass mit dem von Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) erzielten Durchbruch im Gespräch mit Wittke am 16.01.2008 nur ein erstes Etappenziel erreicht ist, dem sowohl Überzeugungsarbeit bei dem Zahlmeister dem Bundesverkehrsminister Tiefensee in Berlin folgen muss sowie eine aufwändige Planungsphase, in der immer noch viele Überraschungen warten können.
    Anderseits- wenn in Dortmund für eine 2,2 km lange Tunnelstrecke 245 Millionen Euro ausgegeben werden können, darf es an einem 2,8km Ausbau in Gladbeck mit einem 1,5 km langen Tunnel an der Hälfte des Geldes nicht scheitern.

  • Kommentar der SPD Gladbeck zum Ausbau

    Die SPD Gladbeck steht mit der Arbeit Ihrer Fraktion und des Bürgermeister Ulrich Roland, für eine stadtbildfreundliche Lösung des Ausbau der B 224 ein. Ein offener Ausbau der B 224 zur A 52 würde Gladbeck für immer in Nord und Süd teilen. Von einer Stadt könnte man nicht mehr sprechen, Lärmbelästigungen und die Zerstörung unseres Stadtwaldes Wittringen als Naherholungsgebietes sind kaum verkraftbar.

    Unsere Stadt gehört zu den am dichtesten bebauten und bewohnten Städten in Deutschland, obwohl wir eine der kleinsten Städte im Bund sind. Hier also einen offenen Stadtautobahnausbau vorzunehmen zu wollen, ist eine Beispiellose und nicht verkraftbare Planung.

    Die Tunnellösung ist eine teure und aufwendige Lösung, die wir für unsere Stadt einfordern. Sie ist aus unserer Sicht aber die Variante, unter der unsere Stadt am wenigsten zu leiden hat. Die Autobahn würde unter der Erde verlaufen und ein geschlossenes Stadtbild mit mehreren Verbindungsstraßen zwischen Zentrum und dem Gladbecker Süden ermöglichen.

    Gemeinsam haben offener Ausbau, Galerie Lösung und Tunnel aber, dass alle Varianten mindestens 6-7 Jahre Ausbauzeit zur Folge hätten. Ein Zeitfenster in dem die B 224 zu großen Teilen gesperrt sein wird und der Verkehr maßgeblich durch unsere Innenstadt umgeleitet werden muss. Auch die Einschnitte für die Gewerbetreibenden und Industrieunternehmen, können negative Konsequenzen für den Arbeitsmarkt nicht nur auf Gladbecker Stadtgebiet folgen. Die Verkehrssituation sowohl für die Industriegebiete in Gelsenkirchen, Dorsten und die Gewerbetreibenden in Bottrop wird zu massiven strukturellen Problemen der Betriebe führen. Dies für 6-7 Jahre und nur so kurz wenn es zu keinen Problemen eines Ausbaus einer Autobahn mitten in einer lebenden Stadt kommt. Ein Zeitraum in dem durch Vollsperrung und stehendem Verkehrs, auch in den Nachbarstädten Millionen verloren gehen werden.

    Die vierte Variante des Ausbaus der B 224 durch die Heege wird von uns nicht diskutiert, da er mehrmals durch den Landesverkehrsminister und der Stadt Gelsenkirchen abgelehnt wurde. Dies obwohl dies die günstigste und kürzeste Ausbauvariante ist. Keine Voll- und Teilsperrungen, kein Verkehrskollaps und nur wenige direkt betroffene Anwohner. Eine Ideallösung im Grunde, die auch dem Landesverkehrsminister wegen der geringeren Kosten gefallen müsste. Gerüchten Zufolge stehen ihm hier aber Eigeninteressen im Wege.

    Die SPD setzt sich auch in Zukunft für die Lösung ein, die den größten Nutzen für unsere Stadt verspricht und sich nicht nur zur Autobahnkreuzstadt Gladbeck degradiert.


    Informationen der Stadt Gladbeck zum bisherigen Stand der Ausbauplanung:

  • Führung auf der Trasse der B224

    Der Neubau der Autobahn A52 kann nach den Alternativen des Landesbetriebs Straßen NRW im Bereich der Städte Gladbeck und Gelsenkirchen auf zwei unterschiedlichen Trassen verlaufen.

    1. Auf der bisherigen B224 durch die Innenstadt von Gladbeck oder
    2. Durch den Freiraum der Hege zwischen Gladbeck und Gelsenkirchen.

    Falls die A52 auf der bisherigen Trasse der B224 verlaufen sollte, gibt es zwei unterschiedliche Varianten, einen Tunnel oder die so genannte Galerie. Denkbar wäre auch eine Kombination beider Möglichkeiten.

    Auf dem Übersichtsplan ist die etwa 1.500 m lange Strecke zwischen Landstraße und Phönixstraße eingezeichnet, auf der der Tunnel bzw. die Galerie verlaufen würde.

    Südlich schließt sich das erforderliche neue Autobahnkreuz A2/A52 an. Der Plan zeigt, dass die bisherige Anbindung des Gewerbeparks Gladbeck-Brauck an die B224 und die A2 bei einem Ausbau des Autobahnkreuzes nicht mehr möglich sein wird. Die zukünftige Erschließung des Gewerbeparks muss die Stadt Gladbeck ab der Straße Kösheide selbst finanzieren. Auf dem Plan sind zwei alternative Erschließungen des Gewerbeparks blau gestrichelt aufgezeichnet.

    Die eine Variante verläuft zwischen der künftigen A52 und der Halde bis zur Kösheide, die andere von der Europastraße über die Welheimer Straße und die Kösheide hin zu einer schwarz-gelb gestrichelten neuen Straße, die im Bereich der Horster Straße / Brauckstraße auf Bottroper Stadtgebiet an die A52 anschließen würde.

    Eine solche Anbindung des Gewerbeparks Gladbeck-Brauck würde aber bedeuten, dass der Verkehr aus dem Gewerbepark in Richtung Norden künftig verstärkt auch die Phönixstraße und die neue innerstädtische Anschlussstelle benutzen wird. Damit würden weitere Wohnbereiche durch Verkehrsimmissionen belastet. In Richtung Süden müsste die Welheimer Straße durch das dortige Landschafts- und Naturschutzgebiet umfangreich ausgebaut werden.


  • Führung auf der Trasse der B224 Autobahnkreuz A2/A52

    Sowohl bei einer Galerie- als auch bei einer Tunnellösung müsste das bisherige Autobahnkreuz A2/B224 erheblich ausgebaut werden.
    Da die bestehende Wohnsiedlung Brokamp in Butendorf und die Brillenteiche im Wittringer Wald geschützt werden sollen, könnte das Autobahnkreuz nicht in der klassischen Form eines „Kleeblattes“ gebaut werden, sondern müsste als komplizierter „Spaghettiknoten“ südlich der A2 entwickelt werden. Dazu müsste die notwendige Verbindungsrampe der A 52 aus Richtung Süden in Richtung Westen auf die A2 über die bisherige A2 geführt werden. Das Brückenbauwerk hierfür läge etwa 6 Meter über dem Niveau der Autobahn A 2.
    Der Gewerbepark Gladbeck-Brauck könnte nicht mehr über das bisherige Abfahrtsohr an die A2 und die bisherige B224 angebunden werden. Als Ersatz müsste eine der beiden blau markierten Trassen vom Gewerbepark zur Kösheide und weiter parallel zur A52 in Richtung Bottrop gebaut werden. Der Verkehr würde dann erst in Bottrop in Höhe der Horster Straße / Brauckstraße auf die A52 geführt.


  • Innerstädtische Galerieführung der A52

    Auf diesen Plänen wird gezeigt, wie eine Galerielösung im Querschnitt aussehen könnte. Während zurzeit auf der nur ca. 17 Meter breiten B224 sowohl der Stadtverkehr als auch der überörtliche Verkehr gemeinsam geführt werden, würde künftig der überörtliche Verkehr auf einer ca. 34 Meter breiten Autobahn, der innerstädtische Verkehr darüber auf der Galerie geführt werden können. Dadurch ergeben sich auch zusätzliche Verknüpfungsmöglichkeiten mit den bestehenden Gladbecker Stadtstraßen.



  • Lesen Sie den Kooperationsvertrag

    Ulrich Roland - Ihr Bürgermeister in Gladbeck

    Cay Süberkrüb - Ihr Landrat in Recklinghausen

    Jens Bennarend - für Sie im Kreistag Recklinghausen

    Mario Sommerfeld - für Rosenhügel im Rat der Stadt Gladbeck

    Link zur SPD-Ratsfraktion

    Link zum Ortsverein Zweckel

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